Aktuelle Berichte

Schützenfest 2015 Gedenkrede

Oberst Alfred Löbbering nannte den Gottesdienst und das Gedenken an die Gefallenen, Vermissten und Opfer vergangener Kriege als eine wichtige Aufgabe zu Beginn des Schützenfestes. Löbbering nannte das Säbelrasseln in und um die Ukraine und prangerte das Wettrüsten wie zu Zeiten des Kalten Krieges an. Er nannte die abscheulichen Anschläge von fanatischen Extremisten, die sich zu allem Überfluss noch Glaubenskrieger nennen, aber auch das tabulose Gerangel der Medien nach Quoten. Alfred Löbbering nannte als Ursache vieler Krisen den fehlenden Respekt Anderen gegenüber. Er hinterfragte kritisch, ob wir auch die Lebensweisen der anderen akzeptieren, wie offen sind wir Neuem und Unbekannten gegenüber? Um neue Menschen oder auch neue Kulturen akzeptieren zu können sei es nicht notwendig, die eigenen Werte über den Haufen zu werfen. Brauchtumspflege schließe nicht aus, dass unser Leben durch Neuerungen bereichert werden könne.

Manchmal verändern sich auch Dinge im Leben und diesen Wandel der Zeit müsse man akzeptieren. Löbbering meinte damit den Einschnitt in Bilk, als das Pastorat samt Garten verschwand. Gemeinde und Kirchengemeinde machen nun gemeinsam den Platz fertig, denn es gebe nichts Besseres, als „spielende Kinder in Pastors Garten“. Oberst Löbbering bat zum Schluss alle Anwesenden; Neuem eine Chance zu geben und die alten Stärken zu bewahren. Gemeinsam wolle man weiter die Idee vom fröhlichen Miteinander gepaart mit gegenseitigem Respekt vorantreiben.

 Oberst 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberst Alfred Löbbering

Bild und Bericht: B. Altenhülsing

Schützenfest 2015 mit Männerchor

186 Jahre alt ist der Schützenverein Bilk-Haddorf und er ist immer für eine Überraschung gut. Nicht nur, dass der gemeinsame Kirchgang von Sonntag auf den Samstag verlegt wurde, es gab sogar eine weitere Premiere. Erstmals sang ein Schützenchor beim Festhochamt in der St. Michaelskirche, und das kam so. Es passierte im letzten Jahr. Einige Schützen gingen auf die Orgelempore und dazu gehörte auch Simon Hinker. Guido Brebaum spielte die Orgel und ihm fiel die gute und glockenklare Stimme von Hinker auf. „Ihr könnt alle gut singen, warum gründet ihr nicht einen Chor und singt im Festhochamt beim nächsten Schützenfest? “, heizte Brebaum die Sache an. Über „WhatsApp“ wurde der gesamte Stammtisch „Die Bude“ informiert und alle Jungs waren einverstanden. Was macht man nicht alles für einen Kasten Bier. An einem Samstag im Mai war dann die Generalprobe und am Samstagabend die Premiere.

„Kommt herbei, ruft den Herrn“, sang der Chor zum Eingang, auch das „Kyrie“ und „Agnus Dei“ war sehr gut vorgetragen.

Beim Schlusslied mit Orgelbegleitung sang nicht nur der Schützenchor, sondern die ganze Gemeinde begeistert mit:  Schütterie is fein, daor freit sick graut un klein,dann drüft de Jüngs mett de Wichter goahn, daor künnt se nicks dran dohn. „Der liebe Gott hat sich bestimmt darüber gefreut“, hörte man unter anderem bei den anschließenden Gesprächen vor der Kirche.

Maennerchor 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Schützenchor mit Guido Brebaum (rechts) und dem kleinen Benjamin Brebaum

Beim Fototermin zum Schluss war Simon Hinker schon nicht mehr da. Als „Stiärtkärl“ half er am Ehrenmal mit, die Lautsprecheranlage aufzubauen.

Bericht und Foto: B. Altenhülsing

Kinderschützenfest 2015

Erik Voß und Sarah Voß regieren

 

Im Zweijahresrythmus findet beim Bilk-Haddorfer Schützenverein ein unterhaltsames Kinderschützenfest statt - am Sonntag auf dem Hof Rauen-Weßling. Das Offizierskorps unter der Leitung von Oberst Alfred Löbbering hatte das Fest vorbereitet, das mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken begann. Während die Eltern und Großeltern Zeit für einen gemütlichen Plausch hatten, wurden die Kinder spielerisch unterhalten. Höhepunkt war natürlich die Ermittlung der neuen Kindermajestäten. Die Königinnenwürde konnnte Sarah Voß, die Tochter von Rita und Bernhard Voß, für sich erringen. Nach einem langen Wettkampf gelang es schließlich Erik Voß, Sohn von Christiane und Karl-Heinz Voß, die Königswürde sein eigen zu nennen. 

 Kinderknigspaar 2015

 

 

 

 

 

 

 

Bericht: Bernhard Altenhülsing

Goldhochzeit von Josef und Monika Diesen

Mit geschmückten Fahrrädern holten die Bilk-Haddorfer Schützen das Goldpaar Monika und Josef Diesen vom Wohnhaus ab und begleiteten es zur St. Michaelskirche. Nach der Festmesse standen nicht nur die Schützen Spalier, sondern auch die Löschgruppe Bilk der Freiwilligen Feuerwehr Wettringen gratulierte standesgemäß. Nach der Spalierfahrt kehrten die Schützen zum gemütlichen Beisammensein auf dem Hof Diesen ein, wo noch einige Stunden in gemütlicher Runde gefeiert wurde.

Diesen 20150626

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto und Bericht: B. Altenhülsing

Vougel Bekieken 2015

Wettringen-Bilk „Ich taufe dich auf den Namen Mario“, sagte Oberst Alfred Löbbering am Samstagabend in der Residenz des amtierenden Königspaares Petra und Hubertus Hagemann des Bilk-Haddorfer Schützenvereins. So wie Mario Götze Deutschland in den Fußballhimmel schoss, so soll dieser Vogel der Bilk-Haddorfer Schützenfamilie ein tolles Schützenfest bescheren. „So ein Riesenvogel“ staunte ein Gast und Vogelbauer Karl Hagemann meinte:“ Das sieht nur in der Nähe so aus, nach den ersten 50 Schüssen erkennst du das Tier nicht wieder. Viele Schützen betrachteten den Vogel, den Karl Hagemann für seinen Bruder Hubertus baute, mit wachsendem Staunen. „Da erkenne ich eine „Stealth-Technik“ stellte ein staunender Schütze fest. Vom Radar ist der schnittige Vogel nicht zu erfassen. „Et ist egal watt´t fün Dier dat is, wie kriegt den Vougel auk dütt Jaohr herunner“. stellte Vorsitzender Andreas Schröer trocken fest. So wird es auch sein und am 12. Juli 2015 wird der schöne „Mario“ unter Beschuss genommen und wer das letzte Stückchen Holz erwischt, ist der neue König der Bilk-Haddorfer Schützen.

 Vogeltaufe 02 201150606


 

 

 

 

 

 

Zum Foto: Oberst Alfred Löbbering ( l ) und das amtierende Königspaar Petra und Hubertus Hagemann taufen den Schützenvogel mit hochprozentigem Wasser au den Namen „Mario“. Vogelbauer und Jubelkönig Karl Hagemann sowie Adjutant Werner Wolters assistieren bei der Taufe.

Foto und Bericht: Altenhülsing

Goldhochzeit der Eheleute Füchter

Sophia und Willi Füchter feierten am Samstag das Fest der goldenen Hochzeit. Nach alter Tradition holten die Bilk-Haddorfer Schützen in Schützenkleidung mit bunt geschmückten Fahrrädern das Goldpaar vom Wohnhaus ab und begleiteten es zur St. Michaels-Kirche. Nach dem Festhochamt, das Pastor Christoph Backhaus mit der Festgemeinde und den Schützen feierte, brachten die Schützen das Goldpaar zum Landgasthof Hagenhoff in Rothenberge. Die Spalierfahrt endete für die Schützenbrüder mit dem gemütlichen Teil in Füchters Garten, wo man den Tag bei gutem Wetter und geistigen Getränken ausklingen ließ.

 Fuechter 20150606

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto und Bericht: Altenhülsing

Spendenübergabe Königskinder

Am späten Montagabend gab es für die „Königskinder ambulanter Hospizdienst für Kinder und Jugendliche“ in St. Mauritz in Münster eine tolle Überraschung. Das Prinzenpaar des Schützenvereins Bilk-Haddorf Kirsten und Ludger Hüwe sowie Präsident Heinrich Krümpel mit Ehefrau Andrea und Tochter Jana überreichten eine Spende in Höhe von 1000 Euro. Katrin Beerwerth vom Hospizdienst war erstaunt und freudig überrascht über diese großzügige Spende und wollte natürlich wissen, wie es zu dieser Spende kam.

Seit vielen Jahren ist es Tradition, auch in den frohen Stunden des Karnevals an die zu denken oder zu unterstützen die Hilfe benötigen. Als der Elferrat darüber nachdachte, welche Einrichtung oder welcher Verein in diesem Jahr unsere Unterstützung erhalten soll, kam von einem Elferratsmitglied der Vorschlag die Königskinder in Münster zu unterstützen. Da gerade in der Zeit mehrere schwere Erkrankungsfälle auch unter jüngeren Gemeindemitgliedern bekannt wurden, wurde diese Idee zur Unterstützung noch weiter untermauert. Vom Schützenverein wurde die Aktion mit dem Überschuss aus der alljährlichen Blumenkorbversteigerung während des Schützenfestes unterstützt. Durch weitere private Spenden wurde ein runder Betrag von 1000 Euro daraus. Dass die Spende gebraucht wird, erfuhren die Überbringer an Ort und Stelle. Katrin Beerwerth berichtete von der Arbeit der „Königskinder Hospiz“, die seit 2008 tätig ist. Zurzeit werden 22 Familien begleitet, und zwar in einem Radius von 50 Kilometer um Münster.

Spende Koenigskinder

Katrin Beerwerth ( links )freut sich über die Spende der Bilk-Haddorfer Schützen für das „Königskinder-Hospiz“. Die Spende überreichten das Prinzenpaar Kirsten und Ludger Hüwe sowie Andrea und Heinrich Krümpel mit Tochter Jana.

Foto und Bericht: B. Altenhülsing

Ostermontagsversammlung 2015

„Wann´t Ostern is un Eier giff un dann den Dag dor naoh dann wäd bie us de Plätz verkofft, Datt is van Olls sa mooh“, sangen die Bilk-Haddorfer Schützen im Saal von Wolters-Löbbers am Ostermontag. Denn Schütterie is fein, dao freit sick graut un klein“. Angesagt war eine der schönsten Zusammenkünfte der Schützen im Jahresablauf, denn die Versteigerung der Offiziersplätze stand an. Vorsitzender Andreas Schröer freute sich über die gute Beteiligung der Mitglieder an dieser Versammlung und begrüßte besonders den König Hubertus Hagemann, Kaiser Helmut Brünen und den Karnevalsprinzen Ludger Hüwe. Ein besonderer Gruß galt den neuen Mitgliedern Fiete Haut, Jochen Segbers, Florian Brebaum und Manuel Heckmann.

Schriftführer Gerard Postmaa verlas das Protokoll der Generalversammlung, das von den Mitgliedern einstimmig gebilligt wurde.

Etwas länger dauerte die Wahl des Oberst. Viele Schützen wurden vorgeschlagen, doch immer gab es ein „Nein“ des Vorgeschlagenen. Vorjahresoberst Alfred Löbbering nahm noch einmal die „Bürde der Würde“ an und er wurde unter dem Jubel der Schützen erneut einstimmig zum Oberst gewählt. Nun kam der altbewährte Versteigerer Hans-Jürgen Bals zum Zuge. Seine Aufgabe war und ist es, die Offiziersplätze den Schützen schmackhaft zu machen, damit auch für den Verein „Bares“ eingenommen wird, denn so ein Schützenfest ist nicht gerade billig. Einige Körnchen, gestiftet vom König Hubertus Hagemann und vom Silberkönig Bernhard Voß, heizten die Stimmung bei den Schützen an. Kamen die Gebote zuerst schleppend, so wurden die Schützen erst bei den Geboten für den 2. und 3. Fähnrich wach. Die Stiärtkerls waren und sind die „Traumjobs“ der Bilk-Haddorfer Schützen. Bei 3. Stiärtkerl wurde die Zweihundert-Euro Grenze geknackt und Simon Hinker war der glückliche Schütze, der beim Schützenfest als Letzter in der Polonaise marschieren darf. Sieben Mitglieder des Offizierscorps gehören zum Stammtisch „Westfalia Bouwen“. Dieser Stammtisch hat schon lange seine Jahrestour geplant und ist beim 111-jährigen Jubiläum des Spielmannszuges Ohne –Haddorf nicht dabei. Daher wird beim Jubiläum noch einmal das Offizierscorps des letzten Jahres mit im Festzug der Bilk-Haddorfer Schützen sein.

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Das Offizierscorps mit Oberst Alfred Löbbering (4.v.r.)               

Folgende Offiziersplätze wurden ersteigert:         

1.Adjutant Christian „Keks“ Brebaum,

2. Adjutant Werner „Wolti“ Wolters,

1. Damenoffizier Norbert Hartmann,  

2. Damenoffizier Michael Koers,  

1. Fähnrich Johannes Lastering,  

2. Fähnrich Ulrich Becker-Evers,  

3. Fähnrich Daniel „Mini“ Lauen,

1. Stiärtkerl Joachim Lauen,

2. Stiärtkerl Rainer Voß,  

3. Stiärtkerl Simon Hinker.

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Gut besuchte Ostermontagsversammlung bei Wolters-Löbbers

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Versteigerer Hans-Jürgen Bals

Beim vereinseigenen Schützenfest, das vom 11. bis 13. Juli 2015 gefeiert wird, gibt es eine Änderung, die bei der letzten Generalversammlung angeregt wurde. Die Messe ist nicht am Sonntag, sondern schon am Samstag 11. Juli, um 18.30 Uhr, in der St. Michaelskirche in Bilk. Anschließend ist die Rede am Mahnmal und danach ein Dämmerschoppen mit Ehrung verdienter und langjähriger Mitglieder im Festzelt. Der Eintritt zu diesem Dämmerschoppen mit DJ ist frei. In der nächsten Generalversammlung wird über diese Änderung in der Schützenfest-Festfolge abgestimmt.

Am Sonntag, 12. Juli 2015 treten die Schützen um 12.30 Uhr am Achteck in Haddorf zum Ausholen der Majestäten an. Ausgeholt werden der amtierende König Hubertus Hagemann, Silberkönig Karl Hagemann und Goldkönig Gustav Hüwe.

Vorsitzender Schröer teilte weiter mit, dass am 6. Juni die Eheleute Sophia und Willi Füchter und am 26. Juni die Eheleute Monika und Josef Diesen das Fest der Goldhochzeit feiern. Die Mitglieder werden mit bunten Fahrrädern die Goldpaare zur St. Michaelskirche und anschließend zu den Festlokalen begleiten.

Die Einzäunung der Schießanlage wird zum Schützenfest fertig gestellt sein.

In diesem Jahr findet auch wieder ein Kinderschützenfest statt, und zwar am 5. Juli auf dem Hof von Rauen-Weßling.

Auch die Bilk-Haddorfer sind eingeladen zum Kreisschützenfest in Rothenberge am 12. September. Die Anmeldung zu diesem Schützenfest kann nur über die eingeladenen Schützenvereine erfolgen. Es geht hier um die Würde eines Kreisschützenkönigs.   

Bilder und Bericht: Altenhülsing    

Doppelkopfturnier 2015

Das Doppelkopfturnier des Schützenvereins Bilk-Haddorf ist mittlerweile ein Selbstläufer geworden. So war auch am letzten Freitagabend die Gaststätte Brünen in der „Brüggenstadt“ bis auf den letzten Platz besetzt. „Mehr als voll geht nicht“ äußerte sich zufrieden der erste Vorsitzende Andreas Schröer, denn an 25 Tischen kämpften einhundert Doppelkopfspieler um Punkte und Preise. Während vor allem die Frauen sich im Bundestag über ihren „Sieg“ sprich Frauenquote freuten, läuft in Bilk geräuschlos alles von allein. Knapp ein Drittel der Doppelkopfspieler waren Frauen. Erstaunlich ist auch, dass viele Freunde von Dulle und Re-Damen aus den Nachbarorten kommen. Die weiteste Anfahrt hatten Spieler aus Lünen. „Bei uns gibt es so etwas nicht“ erklärten sie ihre Teilnahme am Turnier, „also halten wir im Internet Ausschau und packen den Wagen voll“. Den Spielern geht es nicht ums Gewinnen, sondern sie möchten einen schönen, unterhaltsamen Abend haben.

Nach drei Durchgängen standen die Sieger des Abends fest. Ludger Plake und Ben Stücker lagen mit je 62 Punkten gleichauf und ermittelten den Sieger per Knobelbecher. Ludger Plake legte einen „Sechser“ auf den Tisch und freute sich über 150 Euro, die der Vorsitzende Andreas Schröer ihm überreichte. Der Zweitplazierte Ben Stücker freute sich über 100 Euro und Willi Kockmann über 50 Euro. Viele wertvolle Preise gab es auch bei der Tombola zu gewinnen.

Doppelkopfgewinner

Zum Foto:

Vorsitzender Andreas Schröer ( l ) mit den Gewinnern des Doppelkopfturniers

des Bilk-Haddorfer Schützenvereins

Ben Stücker, Ludger Plake und Willi Kockmann v.l.

Foto: Altenhülsing

Karneval 2015 Sitzung

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Bilk/Haddorf. Aber hallo! Wenn die Mitglieder des Schützenvereins
Bilk-Haddorf Karneval feiern, schmilzt der Schnee; nein, er verbrennt. Da
konnte sich das Wetter am Freitagabend diesseits und jenseits der K57 als trübe Tasse outen, im Saal der
Gaststätte Wolters-Löbbers in Haddorf herrschte schon vor Beginn der großen
Sitzung heller Sonnenschein. Das lag schon beim Eintreffen an den tollen
Kostümierungen. Kaum ein Kegelclub, eine Clique, eine Nachbarschaft oder eine Bogengemeinschaft,
die nicht als lebende Zeitung, Indianer und Cowboys, Matrosen, Metzger, Mäuse,
Kühe, Kälber, Rasenpfleger, Phantasiewesen oder gar als Überbleibsel aus
dem Aufklärungsunterricht auftauchten. Dazwischen die Abordnung der Wettringen
Karnevalsgesellschaft Gesellschaft mit Prinz Matthias I. und  Prinzessin Anna I.
. Die feschen weißen Anzugsjacken der WKG-Elferratsmitglieder sahen gegen die
wahre Verkleidungswut fast seriös aus. Sitzungspräsident Heinrich Krümpel fackelte nicht lange und schickte die
WKG-Minigarde ins närrische Rennen. Das lockerte das Publikum im Saal bestens
auf - bis auf die Mütter der kleinen tanzenden „Monster“, denn die standen
sichtlich nervös am Rande. Aber die mutigen Mädels machten es prima. Dann: Licht aus und ein
kleiner handgehaltener Spot an. Der konzentrierte sich auf eine rot-grüne
Schönheit mit Flöte, anschließend auf eine ebensolche mit Geige und dann
steppte zwar nicht der Bär, aber die für Irland so typischen flinken Füße sausten
samt Herrn in Schwarz mit grüner Fliege über die Bühne. Und all das ließ unter
dem Dröhnen von Trommeln und dem Tosen des Beifalls die Richtung klar werden:
„In Irland ist es wunderbar, Bilk-Haddorf wird zur Whiskey-Bar“. Prächtiger
Aufmarsch des Elferrats „Siedlung“ in kreativ-grüner Landestracht – und alle
irgendwie mit roten Haaren - meistens auf dem Kopf und manchmal auch im
Gesicht. Und mittendrin das neue närrische Regentenpaar: Ludger II. (Hüwe) und seine Lieblichkeit
Kirsten I. aus dem Hause Hillebrand. Und
bei allem Übermut vergaß der Ober-Grüne Heinrich nicht auf die Spendenaktion
samt Sparschwein für das Kinderhospiz „Königskinder“ hinzuweisen. Nach einer
scharfzüngigen Prinzenrede mit vielen klugen Tipps für Politik und Bevölkerung
wirbelte die Juniorentanzgarde über die Bretter, um anschließend singenden und Lästerschwestern,
nämlich den Geschwistern Dust, Platz zu machen. Auch wenn Helene Fischer erst
später auftauchte, musste man sich nach dem Solotanz von Tanzmariechen Sandra
Krümpel an deren Hit „Atemlos“ erinnern. Das 
Sparschwein wurde mit dem
Showtanz der WKG-Seniorengarde auf die Reise durch den Saal geschickt und
närrische Gäste begrüßt. Bürgermeister Engelbert Rauen konnte froh sein, dass
er einen Zweitschlüssel für sein Rathaus dabei hatte. Aber auch den gab er
artig und kampflos an das neue närrische Herrscherpaar der Bilk-Haddorfer ab.
Bei der Kostümprämierung mussten die Juroren Schwerstarbeit leisten. Am Ende
belegten amerikanische Polizisten Platz 3, die eigentlich als Kegelclub „Die
Promillos“ unterwegs sind. Als „Minions“ ergatterte die „Clique Delirium“ den
zweiten Platz und auf dem Spitzenplatz tauchte eine schnorchelnde Gang auf, die
als Stammtisch „Mama Mia“ an schwedische Popgrößen erinnert. Eigenartige
Handarbeiten mit Bier und Zigarette vollführten dann Franz-Josef Hesping,
Stefan Wolters und Simon Hesping in einer improvisierten Herrentoilette, bevor
die Playbackgruppe „Coming-Out“ um Jörg Roß samt Helene Fischer und DJ Ötzi
endgültig abräumte. Der über den gesamten Abend oftmals regelrecht kochende
Saal kochte jetzt endgültig über. Das bekam übrigens dem eingangs erwähnten
Schnee bis in die frühen Morgenstunden, mittlerweile von DJ Norbert mit vielen
Hits und Stimmungssong in die Enge getrieben, eben gar nicht gut ... 

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Bilder und Bericht: Martin Fahlbusch

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